Askeria

Die Geschichte rund um Askeria, all ihre Figuren und die dazugehörige Welt begleiten mich bereits mein halbes Leben lang. Dementsprechend detailliert und umfangreich fällt auch das Worldbuilding aus, in das ich euch hier immer wieder Einblicke gewähren möchte. Denn was gibt es in einem Fantasy-Roman Schöneres, als tief in der Welt zu versinken und sich aus dem Alltag zu träumen? Bitte beachtet vorm Lesen meiner Bücher die entsprechenden Triggerwarnungen.

Die Geschichte ist als mehrteilige Reihe mit mindestens fünf Bänden geplant. Zusätzlich erscheinen monatliche Kurzgeschichten auf meinem Patreon, die einmal im Jahr gesammelt als Taschenbuch und E-Book erscheinen sollen. Sie zeigen Rückblicke und liefern Hintergrundinformationen, geben mehr Einblick in das Worldbuilding und in den Alltag der Charaktere oder stellen einfach kleine Nebenepisoden dar. Die Kurzgeschichten erscheinen so, dass sie jeweils zwischen den Bänden lesbar sind und nicht spoilern. Die momentane Episode ist zwischen Band 1 und Band 2 lesbar.

Mit dem Brandmal einer verstoßenen Rasse gezeichnet, führt die 14-jährige Piara ein vorsichtiges Leben: Sie soll stets wachsam sein, nicht weiter als ins umliegende Gebirge gehen und niemandem verraten, warum sie ständig diese ungewöhnliche Frisur trägt.  Rigoras hingegen ist ein Freigeist, der Regeln nur zu gerne umgeht. Als Sohn des obersten Clanführers seiner Heimat liegt ihm die Welt zu Füßen. Dennoch teilen die beiden ein gemeinsames Schicksal, ohne einander überhaupt zu kennen: Um sie herum häufen sich Widersprüche und seltsame Geschehnisse. Ihre Familien zerbrechen, Wissen verschwindet, einzelne Landesteile verderben; und niemand sagt ihnen die Wahrheit. Selbst Piaras Brüder schweigen über ihre Beweggründe, als einer der beiden überstürzt mit ihr die Provinz verlässt und die junge Frau sich mit einem Mal mitten in der Welt wiederfindet, vor der sie so lange beschützt worden war.

Als Leser*in begleitet man nicht nur Piara und Rigoras, die immer mehr über sich selbst und die Vergengenheit erfahren und neuen Herausforderungen ins Auge sehen müssen, sondern auch Piaras Brüder. Souta und Ineas, die ihre Eltern bereits früh verloren und ihre kleine Schwester daraufhin alleine großgezogen haben, gehen mit diesem schweren Schicksal vollkommen gegensätzlich um.

Mitaeria wird auch der goldene Kontinent genannt, doch Piara entdeckt bei ihrer Suche nach Antworten nichts als dunkle Abgründe. Denn in dieser friedlichen Welt wird nicht jeder geduldet. Diejenigen, die kritisch hinter den Schleier des Wohlstands blicken, werden gerichtet – schließlich zweifeln nur Ketzer an der endlosen Güte Corasils. Die Vergangenheit ihrer Familie offenbart Piara die Kehrseite der Gesellschaft. Und je tiefer sie gräbt, desto deutlicher zeichnet sich ab, wovor sie ihr Leben lang behütet wurde; wenn auch vergeblich.

Der Fokus der Bücher liegt auf den Figuren, deren Beziehung zueinander und der Verarbeitung vergangener Ereignisse. Gäbe es das Genre der “psychologischen Fantasy”, wäre Askeria definitiv darunter zu finden 😉

Während Band 1 primär von Piara und Rigoras handelt, fokussiert sich Band 2 verstärkt auf Souta und seinem Versuch, das Schicksal zu beeinflussen.

Der Planet Xist liegt in einem fiktiven Universum. Zwei Drittel des Planeten gedeihen im Sonnenlicht – diese Seite wird MITAERIA genannt. Trockene Wüste und tropische Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit herrschen in jenem Teil dieses Kontinents, der der Sonne am nächsten steht, während es zu den Rändern hin immer kälter wird.Dazwischen gibt es Grasland, Flüsse und Ackerflächen.  Mitaeria wird seit jeher mit Wärme und Energie versorgt, während Malluma auf der Rückseite die meiste Zeit über in völliger Dunkelheit liegt.

Die beiden Monde Azethaneris und Nerva sorgen auch auf dem stets mit gleißendem Licht erfüllten Mitaeria für Nachtphasen, die unterschiedlich lang und regelmäßig sind. Wenn es dunkel wird, verschwindet die Sonne also hinter einem der beiden Monde, die in unterschiedlicher Größe in Erscheinung treten.

Die Bewohner Mitaerias kennen lediglich zwei Jahreszeiten:
1) Den Laumond, der jeweils die wärmeren Monate umfasst.
2) Den Raumond, den unbehaglicheren Teil des Jahres. Je nach Provinz äußert sich dieser in Regenzeiten, Dürreperioden, Trockenstürmen oder tiefen Temperaturen.

Die beiden Monde, jeder mit seiner eigenen Aura und Energie, bedingen besondere Umstände auf dem Planeten:

  • Azethaneris: Dank ihm verfügt der Planet über Energie aus Mondkristallen, die teilweise in Schauern auf den Planeten gestürzt sind und ihn mit seiner kosmischen Energie in Berührung brachten. Das Studium dieser Kristalle und des Einflusses des Mondes brachte den Menschen verschiedenste magische Fähigkeiten und Hilfsmittel: Künstliches Licht, Teleportation durch Portale, etc. Meistert man diese Form der Magie, verleiht sie einem arkane Kräfte; zusätzlich gibt es Spezialisierungen.
  • Nerva: Dieser weitaus größere und langsamer kreisende Mond, schiebt sich nur alle paar Wochen zwischen Xist und die Sonne. In diesen Nächten verlieh sein grün schimmerndes Licht dem gesamten Kontinent eine mystische Atmosphäre. Es war außerdem dazu in der Lage, Luft und Gewässer des Planeten zu reinigen. Dank ihm und seinem Studium existiert auf Xist elementare Magie und Transmutation von Wasser, Erde und Luft.

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